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Nian Nu Jiao: Vorbeifahrt am Dongting-See
Kein Hauch von Wind stört den gewaltigen, ungetrübten Spiegel.
Dreißigtausend Meilen jadegrüner Felder und Jaspisweites Land,
Tragen mein einsames Blatt von Boot auf ihrer Spiegelwand.
Der reine Mond teilt seinen Glanz, die Milchstraße ihren Schein,
Innen wie außen ist das Weltall rein und klar wie Wein.
Mein Herz antwortet in Stille, in tiefem, stillen Bund,
Solch wunderbare Wahrheiten bleiben jedem Sterblichen stund.
Gedenk der südlichen Verbannung durch die fernen, müden Jahre,
Ein einsames Leuchtfeuer durch die dunkelnden Gefahren,
Wo Leber, Lunge und Geist zu reinem, bitterem Eis froren.
Nun, mit schütterem, ungekämmtem Haar und in abendlicher Kühle,
Lenke ich mein stetiges Boot über die weiten Wellenwühle.
Ich tränke den Westfluss leer, schöpfte den Sternenbecher des Wagens aus,
Und böte allen Kreaturen Gastmahl in meinem Haus.
Ich schlage an die Bordwand, lache laut in den offenen Himmel hinein,
Wissend nicht, was für eine Nacht dies mag sein.
玉鑑瓊田三萬頃,著我扁舟一葉。
素月分輝,明河共影,表裏俱澄澈。
悠然心會,妙處難與君說。
應念嶺海經年,孤光自照,肝肺皆冰雪。
短髮蕭騷襟袖冷,穩泛滄浪空闊。
盡吸西江,細斟北斗,萬象爲賓客。
扣舷獨笑,不知今夕何夕。
Jademarasch und Jaspisfeld dreißigtausend Qing, die mein flaches Boot ein einzelnes Blatt tragen.
Reiner Mond teilt Glanz, helle Milchstraße teilt Schatten, innen und außen beide klar und rein.
Gelassen trifft das Herz, den wunderbaren Ort ist schwer mit dir zu sprechen.
Sollte an die südlichen Berg-Meere vergangene Jahre denken, einsames Licht sich selbst beleuchtend, Leber und Lunge alle Eis und Schnee.
Kurzes Haar zerzaust, Revers und Ärmel kalt, stabil auf den weiten und leeren dunklen Wellen treibend.
Völlig den Westfluss austrinkend, fein den Großen Wagen einschenkend, alle Phänomene werden Gäste.
An die Bordwand klopfend und allein lachend, nicht wissend, welcher Abend dieser Abend ist.