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Wellen waschen den Sand: Tag verdunkelt schwer
Nebelschwaden hüllen die Festungsmauern ein.
Auf der südlichen Gasse harren gefettete Wagen der Abfahrt;
am östlichen Tor ist das Abschiedsmahle nun vollbracht.
Vor uns laden hängende Weiden zum Binden der Abschiedsstege ein;
sie verbirgt ihre purpurnen Tränen, mit Jadenhänden bricht sie einen Zweig entzwei.
Ich gedenke der geschiedenen Wildgänse, die zum Han driften – wohin sind sie geflogen?
Mit den vergehenden Jahreszeiten verstummt jegliche Kunde.
Die Leidenschaft schneidet tief.
Blicke ich hinaus, ist die Erde fern, der Himmel unermesslich.
Wo Tau kalt und Wind scharf ist, an einsamem Ort,
tröpfelt die stetige Nachtwasseruhr mit schluchzendem Laut.
Weh, Myriaden Dinge sind schwer zu vergessen, doch leichte Trennungen sind die schlimmsten;
der smaragdene Becher ist noch nicht geleert.
Ich flehe die gebrochenen Wolken an, den schwindenden Mond über dem Westturm zu halten.
Seidene Bänder verlieren ihren Glanz, mustergültige Decken liegen gefaltet;
Jaderinge lösen sich, der alte Duft verflüchtigt sich plötzlich.
Klagende Lieder ziehen sich hin, der Jadekrug wird geschlagen, bis sein Rand gekerbt ist;
ich verabscheue, wie der Frühling schwindet, sein Versprechen dem Menschen bricht,
mit nächtlichen Farben spielt und nichts als den Schnee der Birnenblüten auf der Erde zurücklässt.
南陌脂車待發。
東門帳飲乍闋。
正拂面垂楊堪纜結。
掩紅淚、玉手親折。
念漢浦離鴻去何許,經時信音絕。
情切。
望中地遠天闊。
向露冷風清,無人處、耿耿寒漏咽。
嗟萬事難忘,唯是輕別。
翠尊未竭。
憑斷雲留取,西樓殘月。
羅帶光銷紋衾疊。
連環解、舊香頓歇。
怨歌永、瓊壺敲盡缺。
恨春去、不與人期,弄夜色,空餘滿地梨花雪。
Südliche Gasse, geölter Wagen wartet auf Abfahrt.
Östliches Tor, Zelttrinken soeben beendet.
Gerade das Gesicht streifend hängende Weiden taugen zum Anbinden.
Verbergend rote Tränen, Jadehände persönlich abbrechend.
Gedenkend an Han-Fluss scheidende Schwäne weg wohin, im Laufe der Zeit Nachrichten völlig abgeschnitten.
Emotion schneidend.
Im Blickfeld Erde fern Himmel weit.
Gen Taufrost Wind klar, kein Mensch Ort, schimmernder kalter Wasseruhr schluchzend.
Seufzend Myriaden Dinge schwer zu vergessen, nur ist leichte Trennung.
Smaragdener Becher noch nicht erschöpft.
Verlassend sich auf gebrochene Wolken um festzuhalten, westlicher Pavillon schwindender Mond.
Seidenes Band Glanz schwindet gemusterte Decken gefaltet.
Verbundene Ringe gelöst, ehemaliger Duft plötzlich aufhörend.
Klagelieder langwierig, Jadekrug geschlagen völlig gekerbt.
Hassend Frühling geht, nicht mit Mensch Versprechen haltend, spielend mit nächtlichen Farben, leer bleibend voller Boden Birnenblüten Schnee.