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Lanling Wang: Weiden am Sui-Kanal
durch Dunst und Schleier, wo das grüne Spiel erwacht.
Am alten Sui-Kanal, wie oft sah man sie stehn,
die Fluten streifen und im Wind die Daunen wehn,
während der Abschied grüßt die Reisezeit.
Ich steh auf hoher Wacht und schau in Ewigkeit
nach Heimat hin – wer kennt wohl meinen Schmerz,
den müden Gast, der fremd trägt sein verarmtes Herz?
Auf Poststraßen, wo Jahre kommen, Jahre gehen,
sind tausend zarte Zweige schon im Sturm verweht.
Ich suche träumend jene Spur,
wo Trauermusik und Wein erschallen rings umher nur,
beleuchtet von den Lampen beim Abschiedsmahl.
Birnblüten und das Feuer brennen allzuemal
und mahnen an das kühle Frühlingsfest.
Ein günstiger Wind treibt fort mein Schiff vom trauten Nest,
die Wogen wärmen sich, ich blicke bang zurück:
Die Poststationen schwinden rasch aus meinem Blick.
Sie, die ich liebe, weilt im fernen Norden dort.
Desolation füllt die Brust an diesem Ort,
wo Gram sich türmt und meine Seele bricht.
Die Ufer krümmen sich, das Tageslicht
verstummt an öden Stationen grauenweis'.
Die schräge Sonne sinkt, und unermesslich groß ist Frühlingsweis';
ich denke an die lauschigen Pavillons im Mondenlicht,
an Brücken voller Tau, wo Flötenklang verspricht,
was längst vergangen. Tief versunken in der Welt,
als wär' es Traum, das Tränenohr vom Auge fällt.
煙裏絲絲弄碧。
隋堤上、曾見幾番,拂水飄綿送行色。
登臨望故國。
誰識。
京華倦客。
長亭路,年去歲來,應折柔條過千尺。
閒尋舊蹤跡。
又酒趁哀弦,燈照離席。
梨花榆火催寒食。
愁一箭風快,半篙波暖,回頭迢遞便數驛。
望人在天北。
悽惻。
恨堆積。
漸別浦縈迴,津堠岑寂。
斜陽冉冉春無極。
念月榭攜手,露橋聞笛。
沈思前事,似夢裏,淚暗滴。
Im Dunst spielen Faden um Faden mit Smaragd.
Am Sui-Damm, einst gesehen wie oft, die Wasser streifenden und treibenden Daunen weggebend, um das Abschiedsgesicht der Reisenden zu entsenden.
Aufsteigend, um in die Heimatstadt zu blicken.
Wer erkennt?
Ein müder Gast in der Hauptstadt.
Langer-Pavillon-Weg, Jahre kommen und Jahre gehen, gewiss zarte Zweige gebrochen tausend Fuß übersteigend.
Gemächlich alte Spuren suchend.
Wieder jagen Wein traurige Saiten, Lampen beleuchten Abschiedsbankette.
Birnblüten und Ulmenfeuer drängen das Kaltespeisen-Fest.
Trauernd, dass der Wind eines Pfeils schnell ist, die Wellen einer halben Stange warm, zurückblickend werden ferne Orte sofort mehrere Poststationen.
Die Person am Nordhimmel beobachtend.
Elend und traurig.
Groll türmt sich auf.
Allmählich winden und kehren schwindende Ufer zurück, Fährsignale sind einsam.
Die schräge Sonne langsam, Frühling ohne Ende.
An Mondpavillons Hand in Hand denkend, an Tau-Brücken Flöten hörend.
Tief über vergangene Dinge nachdenkend, wie im Traum, fallen Tränen heimlich.