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Nü Guan Zi: Orchideen duften
Nach dem Schnee wirkt der Pavillon wie eine gemalte Schriftrolle.
Der Frühlingswind fegt hinauf zum juwelenbesetzten Turm,
wo Flöte und Pfeife widerhallen
und farbiges Glas helle Strahlen wirft.
Nun hängen Laternen müßig zur Schau.
Dies ist nicht der matte Staub und der helle Mondschein
jenes vergangenen Festabends.
Ermüdet von den Jahren, wird mein Geist zaghaft und träge,
es ist mir peinlich, mit geschminkten Brauen um Festglanz zu streiten.
Die Flussstadt wird still, als die erste Wache beginnt.
Wer hat die Kunst, den Herrn des Himmels zu bitten,
alten Glanz noch einmal zu leihen?
Ich schneide den zischenden roten Docht.
Nur in schwachen Träumen kehren eingelegte Wagen zurück,
und Gaze-Kopftücher rascheln.
Auf silberbestäubtem Papier aus Wu
will ich die Szenen der Vergangenheit nieder Schreiben
in eine zwanglose, müßige Geschichte.
Doch ich lächle, wenn ich das Nachbarmädchen mit dunkel aufgerolltem Haar höre,
das am Fenster gelehnt weitersingt,
während die Sonne im Westen untergeht.
雪晴池館如畫。
春風飛到,寶釵樓上,一片笙簫,琉璃光射。
而今燈漫掛。
不是暗塵明月,那時元夜。
況年來、心懶意怯,羞與蛾兒爭要。
江城人悄初更打。
問繁華誰解,再向天公借。
剔殘紅灺。
但夢裏隱隱,鈿車羅帕。
吳箋銀粉砑。
待把舊家風景,寫成閒話。
笑綠鬟鄰女,倚窗猶唱,夕陽西下。
Schnee klar, Teich und Residenz sind wie ein Gemälde.
Frühlingswind fliegt ankommend,
auf den juwelenbesetzten Haarnadelturm,
Ein Fleck von Rohrflöten und Flöten,
farbiges Glaslicht schießt.
Nun Laternen sind müßig aufgehängt.
Es ist nicht dunkler Staub und heller Mond,
Puffertag-Nacht jener Zeit.
Zudem über jüngste Jahre ist Herz faul und Geist zaghaft,
schämend mit Mottenbrauen-Mädchen um Glanz zu streiten.
Flussstadt-Menschen ruhig, erste Wache schlägt.
Fragend, Wohlstand wer versteht wie,
wieder vom Herrn des Himmels zu borgen?
Kürzen den restlichen roten Docht.
Nur in Träumen undeutlich,
injizierte Wagen und Gaze-Kopftücher.
Wu-Papier mit Silberpulver gepresst.
Wartend alte Heimat-Landschaft zu nehmen,
geschrieben zu werden zu Müssig-Gerede.
Lachend über Nachbarmädchen mit grünem Haar,
gelehnt ans Fenster noch singend,
untergehende Sonne westlich abwärts.