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Dünnes Glück: Später Frühling in den grünen Kammern
Der Tag verstreicht in stummem Grau; ich kämme mir das Haar,
doch trübe Last hält mich gefangen.
Da plötzlich – Krähen krächzen, Oriolen weben Lieder -
und brechen auf: ein bodenlos anschwellender Strom von Gram.
Ich rufe mir die fernen Jahre wach, da wir im Frühlingswind
uns heimlich Herzen schenkten, durch Nebel und durch Blüten sehnsuchtsvoll,
Die Häupter ruhten auf geliebten Hornkissen beim Dichten,
wir gaben unsre goldnen Haarnadeln für Wein in Pfand,
und tranken uns betrunken tief im moosbegrünten Hof.
Wie könnt ich je aus meinem Sinn verlieren
den geschwungenen Gang, wo unsre Hände sich verbanden,
unter strahlenden Blüten und dem vollen Herbstesmond?
Und heute? Nur der Abendregen,
Bienen schwer vom Schmerz, Schmetterlinge voller Reue,
während ich am kleinen Fenster sitze, träumend sehe,
wie sich die Blätter der Bananenstaude öffnen.
Wer kümmert sich noch um mich, wer lenkt mein Schritt?
In lautlosem Verstummen schlage ich die Saiten der Zither,
während Tränen wie ziehende Gänse auf den Stegen rinnen.
Die Taille schwindet Tag für Tag,
und mit dem Wind weht fort mein Herz in den verstreuten Weidenflaum.
晝寂寂、梳勻又懶。
乍聽得、鴉啼鶯弄,惹起新愁無限。
記年時、偷擲春心,花間隔霧遙相見。
便角枕題詩,寶釵貰酒,共醉青苔深院。
怎忘得、迴廊下,攜手處、花明月滿。
如今但暮雨,蜂愁蝶恨,小窗閒對芭蕉展。
卻誰拘管。
盡無言、閒品秦箏,淚滿參差雁。
腰支漸小,心與楊花共遠。
Tag ist öd und einsam, Haar kämmen und glätten wieder träge.
Plötzlich hören, Krähen rufen Oriolen spielen, wecken neuen Kummer unbegrenzt.
Erinnernd an vergangene Jahre, heimlich das Frühlingsherz werfen, zwischen Blumen getrennt durch Nebel in der Ferne einander sehn.
Dann Hornkopfkissen Gedichte verfassend, goldene Haarnadeln verpfändend für Wein, zusammen betrunken werdend im grünen Moos tiefer Hof.
Wie kann man vergessen, unter dem gewundenen Korridor, Ort des Händehaltens, Blumen hell Mond voll.
Jetzt nur Abendregen, Bienen Kummer Schmetterlinge Reue, kleines Fenster müßig gegenüber der Bananenstaude Entfaltung.
Doch wer hält zurück oder regelt?
Völlig ohne Worte, müßig zuspielend die Qin-Zither, Tränen voll von ungleichmäßigen Wildgänsen.
Taille Zweige allmählich kleiner werdend, Herz mit Pappelflaum zusammen fern.