Press Ctrl + D (Windows) or ⌘ + D (Mac).
He Xinlang: Meditationen über Herbst und Nostalgie
und schlimmer noch, schräger Wind und feiner Regen weben ein wirres Netz der Trauer.
Mit alternden Augen, die die vier Meere als leer sahen, rettet mich nur dieser hundert Fuß hohe Turm,
der den Blick freigibt auf die gewaltige, brandende herbstliche Farbenpracht von tausend Klippen.
Als weißhaariger Gelehrter sind meine Tränen um das Göttliche Land voller Trostlosigkeit,
doch will ich sie nicht wie einst Herzog Jing am Niu-Berg vergießen.
Ich jage vergangenen Tagen nach, doch sie schwinden spurlos;
in meiner Jugend rühmte ich mich eines Pinsels, der die Wolken durchdringen konnte.
Nun sind alle Frühlingsblüten abgefallen, und mein Herz ist von Trostlosigkeit erfüllt.
Immer schon verabscheute ich, wie weltliche Geister neuer Inspiration entbehren,
und endlos die exzentrischen Gäste der Südlichen Dynastien preisen,
indem sie ihre zerschlissenen Hüte greifen und Jahr für Jahr hervorholen.
Wenn ich den gelben Chrysanthemen gegenüberstehe und meinen Wein nicht trinke,
fürchte ich, selbst die Chrysanthemen würden über meine einsame Traurigkeit lachen.
Die Wildgänse fliegen nordwärts, und die Sonne sinkt in den Westen.
更那堪、斜風細雨,亂愁如織。
老眼平生空四海,賴有高樓百尺。
看浩蕩、千崖秋色。
白髮書生神州淚,盡淒涼、不向牛山滴。
追往事,去無跡。
少年自負凌雲筆。
到而今、春華落盡,滿懷蕭瑟。
常恨世人新意少,愛說南朝狂客。
把破帽、年年拈出。
若對黃花孤負酒,怕黃花、也笑人岑寂。
鴻北去,日西匿。
Noch dazu, schiefer Wind feiner Regen, verworrene Sorgen wie Weben
Alte Augen mein Leben leer vier Meere, verlassen auf hohen Turm hundert Fuß
Schauen gewaltig, tausend Klippen Herbstfarben
Weißes Haar Gelehrter Göttliches Land Tränen, ganz trostlos, nicht zu Niu-Berg tropfen
Verfolgen vergangene Ereignisse, fort ohne Spur
Jugend selbstsicher übertreffender Wolken-Pinsel
Erreichen jetzt, Frühlingsblüten fallen erschöpft, volle Brust trostlos
Immer hassen weltliche Menschen neuen Sinn wenig, lieben sprechen Südliche Dynastien verrückte Gäste
Nehmen zerbrochenen Hut, Jahr für Jahr herausgreifen
Wenn gegenüber gelben Blumen versagen Wein, fürchten gelbe Blumen, auch lachen Menschen einsam
Wildgänse nordwärts gehen, Sonne westwärts verbergen